Hundehaltung - eine Wissenschaft für sich

Ein Blick aus Hundeaugen kann Herzen zum Schmelzen bringen. Die richtige, verantwortungsvolle Hundehaltung ist die entscheidende Grundvoraussetzung für ein langes, ausgewogenes und harmonisches Zusammenleben mit dem vierbeinigen Freund.
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Liebe für ein ganzes Leben

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Über die tiefe Freundschaft von Hund und Mensch ist bereits unzählige Male  berichtet worden. Und das völlig zu Recht, denn diese Beziehung ist tatsächlich  in ihrer Klarheit und Ausschließlichkeit ziemlich einzigartig. Obwohl der Hund auf „seinen“ Menschen als Versorger angewiesen ist, ist diese  Abhängigkeit nicht zwangsmäßig einseitig. Als Hundebesitzer kann man sich ein Leben ohne seinen Vierbeiner gar nicht mehr vorstellen und verwöhnt s einen besten Freund nur zu gerne mit Streicheleinheiten, Leckerlis und  Spielzeug.

Eine Entscheidung mit Langzeiteffekt

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Seit jeher lebt der Hund im Rudel. Heute ist es im Wesentlichen die Familie, die dem Hund seine emotionale Heimat gibt. Hunde müssen ihre Herrchen  oder Frauchen als Rudelführer akzeptieren und jedes einzelne Mitglied der  Familie ins Rudel integrieren. Die Verantwortung für ein nachhaltig funktionierendes  Zusammenleben liegt beim Menschen und hier insbesondere  bei der richtigen Hundehaltung und Versorgung.
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Die 10 Regeln der Hundehaltung

  • Ein Hund ist nicht gern allein – weder im Zwinger noch sonstwo. Bei und mit seinem Rudel leben, das ist sein Wunsch. Sein Rudel ist die Familie und Sie, der Rudelführer. Häufige Isolation führt oft zu Verhaltensstörungen.
  • Schenken Sie Ihrem Hund ein Spielzeug, das seine Kaulust motiviert und Ihre Schuhe vor seinen scharfen Zähnen bewahrt. Natürlich braucht er auch sein Halsband mit Leine, sein Geschirr und Bürsten für die Fellpflege.
  • Schlafen ist nicht nur eine Lieblingsbeschäftigung, sondern auch sehr wichtig für die Gesundheit Ihres Hundes. Eine Decke, ein Kissen oder ein Korb sind dafür bestens geeignet. Hauptsache ein fixer Schlafplatz, den Ihr Hund immer wiederfindet.
  • Mehrmals am Tag Gassi gehen – und bitte nicht nur um die nächste Ecke – sollte schon sein. Bewegung macht Ihrem Hund nicht nur Spaß, sondern ist auch wichtig für die gesunde Verdauung Ihres Vierbeiners.
  • Hunde haben einen starken Bewegungsdrang und brauchen ihren Auslauf. Am liebsten nicht nur angeleint zwischen Häusern und Autos, sondern im Park oder Wald. Auch bei Regen und Schnee heißt es deshalb warm anziehen und raus ins schlechte Wetter. Die manchmal doch eher unfreiwillige Bewegung wird Ihnen gut tun.
  • Laut Studien kommt es auf die Größe und das Gewicht des Hundes an, wie oft am Tag er gefüttert werden sollte. Aber um sicher zu gehen, dass er nachts nicht raus muss, sollten Sie ihn am Abend nicht mehr füttern. Ganz wichtig: ein mit frischem Wasser gefüllter sauberer Trinknapf sollte immer vorhanden sein.
  • So lieb Ihr Hund auch ist, ein bisschen Erziehung muss sein. Je klarer die Anweisungen, desto besser. Begriffe wie „Bei Fuß, Sitz, Platz, Hierher, Aus, Pfui“ sind deutliche Kommandos, die er sofort befolgen sollte.
  • Gelegentlich können Sie Ihrem Hund fürs Gehorchen auch eine kleine Belohnung geben. Aber nicht jedes Mal, sonst erwartet er ständig Leckerlis.
  • Um das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Hund nicht zu belasten, sollten Sie ihn nie körperlich bestrafen. Wenn Sie ihn eine Zeit lang einfach nicht beachten, trifft ihn das härter, da der harmonische Kontakt zu seinem Rudel oder gar seinem Rudelführer zum Wichtigsten in seinem Leben gehört.
  • Zur Gesundheit Ihres Hundes trägt regelmäßiges Impfen und Entwurmen genauso bei wie das Absuchen nach Zecken oder Flöhen. Erkennbare Erkrankungen oder Verletzungen bitte nicht selbst behandeln, sondern den Tierarzt aufsuchen. Ihr Hund wird es Ihnen danken.
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