Giftige Pflanzen im Garten vermeiden

Sie sind atemberaubend schön und man sieht es ihnen nicht an, dass sie giftig sind: Pflanzen wie Engelstrompete, Goldregen, Oleander oder Rhododendron sollten Sie nicht pflanzen, wenn kleine Kinder oder Tiere den Garten benutzen.

Auf diese giftigen Pflanzen sollten Sie im Garten verzichten:

Oft ist einem gar nicht bewusst, dass man im Garten Pflanzen hat, die giftig sind. Wir geben Ihnen einen Überblick über einige der häufigsten giftigen Gartenpflanzen:

  • Die Beeren des Kirschlorbeers sind giftig und nicht zum Verzehr geeignet. Bei Kindern sollte man aufpassen, dass sie die kleinen dunklen Beeren nicht naschen.
  • Der Efeu wächst fast überall und ist daher eine beliebte Pflanze. Egal, ob auf Hausmauern oder als Bodendecker. Da er selbsthaftend ist, benötigt man kein Rankgitter. Sowohl die Blätter als auch die Beeren sind hochgiftig.
  • Beim Maiglöckchen sind alle Pflanzenteile giftig.
  • Die roten Samenhülsen der Eibe sind hübsch anzusehen und sehen zum Anbeißen aus. Die Verwechslungsgefahr mit essbaren Beeren ist daher groß. Die Samen und die Nadeln sind aber leider giftig und sollten auch nicht als Einfriedungspflanze gesetzt werden. Zu groß ist die Gefahr, dass Kinder beim Vorbeigehen daran naschen.
  • Der Goldregen ist ein toller Blickfang im Garten. Die Blüten jedoch bilden hochgiftige Samen. Schon wenige Samen können zu einer tödlichen Vergiftung führen.
  • Die Engelstrompete hat ihren Namen von den prächtigen Blüten, die wie Trompeten aussehen. Sowohl Blätter als auch Samen sind giftig. Daher immer nur mit Handschuhen anfassen.
  • Auf Terrassen und auf Balkonen ist der Oleander eine beliebte Kübelpflanze. Er ist in allen Teilen giftig! Dessen sollte man sich bei der Anschaffung bewusst sein und ihn dementsprechend vorsichtig behandeln. Da der Oleander nicht winterhart ist, wäre es vielleicht besser, eine nicht giftige und winterharte Pflanze zu wählen.
  • Die Beeren der Thuja sind grün und (wie die Nadeln) giftig. Bei empfindlichen Menschen kann es schon beim Angreifen der Nadeln zu Hautreizungen führen.
  • Aufgrund des Buchsbaumzünslers ist der Buchsbaum nicht mehr so beliebt und wird weniger oft gepflanzt. Es gibt aber noch viele Buchsbäume in Gärten, die den Schädling überlebt haben. Buchsbäume haben keine Beeren und verleiten kleine Kinder nicht zum Pflücken. Jedoch sind die Blätter giftig und dürfen auf keinen Fall in den Mund genommen werden.
  • Der Rhododendron mit seinen tollen Blüten ist eine beliebte Pflanze. Doch man darf nicht darauf vergessen, dass auch diese Pflanze in allen Teilen giftig ist. Das Gift befindet sich im Nektar, in den Blüten und Blättern.
  • Blauregen schmücken Hauswände, Carports oder Pergolen. Hübsch anzusehen sind sie mit ihren tollen Blüten. Aber auch diese Pflanze ist in allen Teilen giftig und sollte in einem Haushalt mit Kindern und Tieren besser nicht gepflanzt werden.
  • Der Ginster ist mit seinen gelben, manchmal auch orangen, rosa, roten und weißen  Blüten, eine beeindruckende Pflanze. Auch diese Pflanze ist giftig und sollte nicht einmal in der Nähe eines Fischteiches gepflanzt werden. Die Samen, das Laub oder die Blüten könnten auch für die Fische gefährlich werden.

Folgende Pflanzen sind zu empfehlen:

Manche Pflanzen kann man essen, zu ätherischen Ölen oder zu Getränken verarbeiten. Sie sind außerdem hübsch anzusehen und einige von ihnen verbreiten angenehme Düfte.

  • Lavendel 
  • Kapuzinerkresse
  • Flieder
  • Margeriten
  • Wilder Wein
  • Knöterich
  • Weinreben 
  • Rosen
  • Ringelblumen
  • Stiefmütterchen
  • Sonnenblumen

Was tun bei Vergiftungen?

  • Bewahren Sie, trotz großer Aufregung, Ruhe.
  • Rufe Sie die Vergiftungsinformationszentrale +43 1 406 43 43 an und folgen Sie den Anweisungen der Fachleute.
  • Kein Erbrechen auslösen.
  • Keine Milch trinken.