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Erdäpfeln zum Säen und Essen von der Familie Höller aus Birkfeld 15. April 2014

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Familie HoellerDitta, Fabiola und Melody heißen die bodenständigen Grazien, die im Hause Höller das (Tages-)Geschäft bestimmen. Denn die Bauernfamilie aus Birkfeld baut als Saatgutvermehrer diese drei Erdäpfelsorten an.

Wenn ich’s mir recht überlege, gibt’s bei uns wirklich kein Mittagessen ohne “, sagt Erna Höller, Bäuerin aus Birkfeld, und Schwiegertochter Roswitha nickt bestätigend. „Ja, wir machen auch die Pommes selbst“, setzt sie nach und stellt die Salatschüssel auf den Tisch. Gefüllt mit Erdäpfelsalat, versteht sich.

Dass die Höllers von der erdigen Knolle dermaßen angetan sind, liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass sie sich seit Jahrzehnten der Saatgutvermehrung von Erdäpfeln verschrieben haben. Waren es früher Vertreterinnen wie Planta und Sirtema, hören die drei aktuell angebauten Sorten auf die Namen Ditta, Fabiola und Melody. Jede besticht durch ihre Eigenheiten: Die gelbe, länglich-ovale Ditta reift mittelfrüh und ist fest kochend, die ovale Fabiola trägt mit Stolz ihre rote Schale und zählt zur Fraktion „vorwiegend fest kochend“ und die ovale, mittelspät reifende Melody findet sich, weil mehlig kochend, letztlich als Püree oder Knödel auf den Speisetellern wieder.

Warum die Familie gerade diese drei Sorten anbaut, ist schnell erklärt: „Sie werden von der Steirersaat zugeteilt“, erklärt Hausherr Peter, der seine Schützlinge Ende April pflanzt. „Speisekartoffeln kommen früher in die Erde.“ Je länger ein Erdapfel im Boden bleibe, desto besser sei sein Aroma, weiß der Fachmann, der über 2,7 Hektar Anbaufläche verfügt: Ditta und Melody dürfen sich auf je 1,15 Hektar, Fabiola auf ca. 40 Ar ausbreiten, der Ertrag macht in Summe um die 80 Tonnen pro Jahr aus. Etwa zwei Drittel davon gehen als über den Handel an den Endkunden, der Rest darf gleich als Speisekartoffel auf den Markt. „Bis zur Ernte wird die Anbaufläche zwei bis drei Mal von den kranken Stöcken befreit. Ringeln sich z. B. die Blätter auf eine bestimmte Art ein, kann das ein Zeichen für den Blattrollvirus sein, eine fruchtschädigende Krankheit.

Der Stock muss raus“, sagt der Bauer. Natürlich könne ein verschrumpeltes Blatt auch ganz simpel die Folge von Trockenheit sein. Allein der Profi hat’s im Blick. Anfang Juli wird dann das Kraut (der überirdische Teil der Pflanze) abgetötet, die Knollen rasten bis zu vier Wochen im Boden nach. „Das macht die Schale fester und feiner“, begründet Höller diesen „Bauabschnitt“.

Nach der Ernte werden Ditta und . vor den Augen der Höllers von einer Maschine derart durchgerüttelt, dass sie ihre schönen und weniger schönen Seiten zeigen und sie nach Größe und Klasse sortiert werden können. In Großkisten warten sie in der 400 Jahre alten Lagerhalle auf die Auslieferung. „Die Liegenschaft war einst der Maierhof von Schloss Birkenstein“, weiß Senior Hans Höller zu berichten. Die Lagertemperatur sei ob des alten Gemäuers ideal. Ist’s nämlich zu hell und zu trocken, werden die Erdäpfel runzlig und rau, ist’s zu warm (so ab 6 °C), fangen die Knollen an zu treiben. Beides nicht erwünscht. Logisch. Die Saatgutvermehrung habe in der Gegend Tradition, erzählt Hans weiter.

„Früher hat’s 50 Erdäpfelvermehrer im Birkfelder Raum gegeben. Heute sind’s fünf.“ Und das 1968 eröffnete Zentrallager habe vor ca. 30 Jahren zugesperrt, sagt er. Heute werde alles über die Vertriebspartner der Saatgut Steiermark, die RWA AG, ausgeliefert, ergänzt Peter Höller, um sich sodann zu entschuldigen.

Die Pommes stehen nämlich bereits auf dem Tisch, wie Sohn Simon nun schon mehrfach betont hat. Alles klar: Guten Appetit!

Neue Fenster zum 322. Geburtstag des Bauernhauses! 8. April 2014

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Bauernhaus, SanierungHoch droben auf 940 Meter Seehöhe steht das Anwesen von „Hans in Breitenbach“, so der Vulgoname des Hofes der Familie Pessl bei St. Kathrein am Offenegg. Die Urgroßeltern von Johann Pessl haben 1898 das Bauernhaus samt der alten Mühle neben dem Breitenbach gekauft und Vater Karl stand in den 70er-Jahren dann vor der Frage: alles abreißen?

Zum Glück entschied er sich für einen Zubau zum wunderschönen, uralten Bauernhaus. Vor drei Jahren war es an der Zeit, die zu starten: Unter anderem sollten die 2-fach verglasten, einflügeligen Fenster getauscht werden. „Mir war besonders wichtig, dass die Fenster im ländlichen Stil einfach gut dazupassen“, erklärt Sohn Johann. Selbstverständlich sollten sie alle Vorteile moderner Fenstertechnik bieten: 3-fach-Verglasung, innen wohnliches Fichtenholz, außen praktische Aluschalen in Lärchennachbildung. Bei dieser Variante hat man keine Arbeit mehr mit verwitternden Holzoberflächen.

Außerdem entschied man sich für die ursprüngliche zweiflügelige Variante, „weil das zum Aufmachen praktischer ist“, so der Bauherr, „und mit den Fenstersprossen bestens zum alten Haus passt“. Sonnenschutz ist eher zweitrangig – in dieser Höhe freut man sich über Licht und Wärme, die die Frühlingssonne hereinschickt. Nur vereinzelt sollte es Innenjalousien geben, und die Alubalken wurden vorrangig wegen der Optik gewählt.

„Es ist sehr wichtig, sich Zeit zu nehmen und genau zu überlegen, wo und ob man Rollos, Raffstores und Insektengitter wirklich braucht, und was optimal zur Hausansicht passt! “, bestätigt Anton Huber, Verkaufsleiter für , hier die richtige, weil bedachte Planung. So haben das 322 Jahre alte Bauernhaus und der Zubau ein einheitlich rustikal-ländliches Gesicht bekommen.

Infos bei den LANDRING Baustoffe Verkaufsberatern – http://www.landring.at/-und-baustoffe/ansprechpartner/

Eröffnung des neuen LANDRING Technik Zentrums in Hirnsdorf am 26. März! 27. März 2014

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setzt auf Technik  

Nach der Eröffnung des Technik Zentrum Süd in Pirching im Vorjahr, wurde am 26. März 2014 wieder ein neues Technik Zentrum mit dem Schwerpunkt Obstbau in Hirnsdorf offiziell in Betrieb genommen.

Dieses neue Technik Zentrum steht auf historischem Boden. Die Genossenschaft Hirnsdorf wurde im Jahr 1992 fusioniert. Das neue Technik Zentrum  steht auf der Fläche der ehemaligen Molkerei, die berühmt war für die des Jerome Käses. Obmann ÖR Pretterhofer: „Die Almland eGen bekennt sich mit dem dieses zukunftsweisenden Standortes wieder einmal zur  Regionalität und zur Kundennähe.“

Es gab zwei wesentliche Entscheidungsgrundlagen für die Investition und den Bau dieses Standortes. Zum einen sind es bei all der Technik die Menschen. Geschäftsführer Weiß: „Wir glauben an die Wertschöpfung in der Region, an die Leistungs- und Investitionskraft unserer Bauern und an ihren Erfolg. Wir wollen auch in Zukunft der stärkste Partner für die Bauern hier in der Region auf ihren Weg zum Erfolg sein. Und wir haben die besten MitarbeiterInnen – das macht solche Projekte möglich!“

Zum anderen war es natürlich wesentlich, dass der Bereich Technik in den letzten Jahren eine  beeindruckend positive Geschäftsentwicklung zeigte. Der Marktanteil wurde kontinuierlich ausgebaut– allein mit der Exklusivmarke John Deere auf beeindruckende 24,5 Prozent. Alle Marken zusammengerechnet kommt beinahe jeder zweite neue Traktor aus dem Hause Landring/AgroComTech.

Im Bereich der Obstbautraktoren werden über die Almland Tochtergesellschaft AgroComTech GmbH die Marken Deutz und Ferrari vermarktet, die ein gutes Drittel aller Obstbautraktore unserer Region ausmachen. 

 

Die baulichen Details des neuen LANDRING Technik Zentrums: 

Auf ca. 1600m2 verbauter Fläche und den entsprechenden Freiflächen bietet das neue LANDRING Technik Zentrum in Hirnsdorf:

 

Noch mehr Bilder gibt es auf: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.705680749482175.1073741891.120719647978291&type=3&uploaded=20

Licht! Absolute Priorität bei der Planung des Eigenheimes! 25. März 2014

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Auf einer sanften Anhöhe nahe dem Zentrum Kumbergs steht das Niedrigenergiehaus der Familie Riemer.  Lichtdurchflutet laden die Räume zum herrlichen Ausblick in die Frühlingslandschaft ein. „Wir haben sogar ein eher ungewöhnliches Nordwest- Glaseck im Wohnzimmer mit Blick auf den Schöckl“, erklärt Christian Riemer seine und Gattin Birgits absolute Priorität: Licht! 2010 bis 2011 wurde von Land-Haus-Bau und dem -Baustoffteam betreut, gebaut. Verkaufsleiter Anton Huber: „Wir sind immer bestrebt, schon in der Planung für viel Licht im Haus zu sorgen und an gute Beschattung im Sommer zu denken – es steht eine Vielfalt an Fensteroberflächen, Gläsern und  Sonnenschutz zur Auswahl.“ Nicht nur die Sonne, auch die manchmal rauen Schöcklwinde wurden mitbedacht.

Das Ergebnis ist hochmodern: Eine Zentralsteuerung regelt Lichtanlage, Alarmanlage und Photovoltaik sowie die Beschattung durch Raffstores, Jalousien (Wohnräume), Rollos (Schlafräume), Markisen und Windschutz auf der Terrasse. Die Markise rollt automatisch bei einer  Windgeschwindigkeit von 50 km/h hoch, die Raffstores bei 70 km/h. Die seitliche Markise auf der Terrasse ist nicht ganz blickdicht, sodass man geschützt das Draußensein mit Aussicht genießt.

Für die großzügigen Fensterflächen entschieden sich die Riemers für eine 2-fach-Verglasung: „Wir wollten die Wärme in der Übergangszeit ins Haus bringen.“ Die Rahmen sind aus Holz mit Aluschalen; durch die breite Hebe-Schiebe-Tür zur Terrasse geht man barrierefrei, und hier zeigte sich eine zweigeteilte Raffstorefläche als kluge Lösung: So kann an heißen Sommertagen eine Hälfte geschlossen werden, und man kann bequem ein und aus gehen. Über Jalousien und Raffstores wird die Raumtemperatur mitgeregelt.

„An der Abstimmung der technischen Feinheiten wird durchaus noch gefeilt“, räumt der Hausherr ein, und genießt mit Birgit und Tochter Kathrin die volle Pracht der Frühlingssonne – mitten im Wohnzimmer.

Weitere Infos zur Planung bei Anton Huber (0664/8550972) oder Ing. Dobay (0664/8550930)

Voll Bio auch für die Blumen im Kistchen oder Topf, für´s Gemüse im Hochbeet, im Topf oder im Garten! 19. März 2014

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Der Erfolg im Hausgarten sowie im Gemüse- und Kräuterkisterl hängt in erster Linie von der Bodenfruchtbarkeit ab. Die Effektiven Mikroorganismen (EM) fördern die regenerativen Mikroorganismen in der Erde und machen die Nährstoffe aus organischem Dünger für die Pflanzen verfügbar. EM in Kombination mit organischem Dünger gewährleisten eine ausreichende Nährstoffversorgung unserer Pflanzen (mit Ausnahme der starken Eisenzehrer wie z.B. Verbenen). Es ist dann kein Mineraldünger mehr notwendig und auch auf chemische Pflanzenschutzmittel kann meistens verzichtet werden.

Wie geht‘s?

 

Multikraft Schwarzerde40 Liter Sack, hochwertige Torferde, enthält: Holzkohlegrieß, Hornspäne, Effektive Mikroorganismen, Holzfaser, Tonmehl und 50% Pferdemist
  Oscorna Blumen-und Staudendünger 1kgversorgt die Pflanzen auf Terrasse, Balkon und im kleinen Garten mit den notwendigen Nährstoffen und Spurenelementen. Aktiviert das Bodenleben und bildet Humus.
  Multikraft EM Keramikpulver1 kg, wird als Bodenhilfsstoff sowie aktivator verwendet. Dient zur Vorbeugung von Schädlingsbefall und als Fermentationshilfe im Boden.
  Multikraft/Immergrün Terrafert Boden0,5 Liter Flaschen, ist ein Bodenhilfsstoff, Mikronährstoffe fördern ein natürliches, gesundes Pflanzenwachstum
  Multikraft/Immergrün Terrafert Blatt0,5 Liter Flasche, Pflanzenhilfsstoff, Pflanzen stärken und Blattkrankheiten vorbeugen
  Multikraft/Immergrün EM Aktiv1 Liter oder 5 Liter, einsetzbar im Garten, bei Topfpflanzen, fördert Keimung, Wurzelbildung, Blüte, Fruchtansatz und beugt Schädlingen und Pilzerkrankungen vor.
  Oscorna Bodenaktivator 5 kgMacht Böden fruchtbar, bildet Humus, hält den Boden länger feucht, fördert das biologische Gleichgewicht
  InsektenhotelNist-und Überwinterungshilfe für nützliche Insekten, unterstützt den biologischen Pflanzenschutz

… und noch viele weitere Produkte für Bio im Garten!
Infos auch unter www.multikraft.com und www.oscorna.at

Bau & Gartenmärkte in: (03172/2501-330), Anger (03175/7101), Birkfeld (03174/4416), Pischelsdorf (03113/2381), (03112/2506)

 

Tod im Pellet-Silo 11. Februar 2014

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Quelle: www.haustechnet.ch

Bild: www.haustechnet.ch

T-online.de berichtete am 31.1.14 über einen tragischen Vorfall in Deutschland: Bei Reparaturarbeiten in einem Pellet-Silo ist ein Mann wahrscheinlich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Der 43-Jährige wollte am Donnerstag Arbeiten in dem Erdsilo des Einfamilienhauses durchführen, berichtete die Polizei am Freitag. Die Feuerwehr habe eine starke Konzentration von Kohlenmonoxid festgestellt. Die Kriminalpolizei soll die genaue Todesursache klären. Der TÜV Rheinland hatte in der Vergangenheit davor gewarnt, dass durch Ausgasung der Pellets vor allem bei erhöhten Temperaturen und großen Schüttmengen eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid entstehen könne. 

sind ein Naturprodukt. Die natürliche Atmung von setzt () frei. Da dieses schwerer ist als Luft sammelt es sich am tiefsten Punkt. Im Normalfall kommt es jedoch zu keiner tödlichen Konzentration. Wird jedoch eine große Menge ohne über einen längeren Zeitraum gelagert, kann sich dennoch eine lebensgefährliche Konzentration bilden.
Wichtig ist der Hinweis auf diese potentielle Gefahrenstelle (z.B. durch einen Aufkleber) und genügend Vorsicht, sollte der Einstieg in einen Lagerraum notwendig sein. Für Pelletlager die die Befüllöffnungen im Freien haben gibt es eigens entwickelte Lüfterdeckel. Sollten die Befüllöffnungen in einem Garagenraum münden so darf kein montiert werden, in diesem Fall sollte darauf geachtet werden dass der Pellet-Lagerraum dicht geschlossen bleibt. Wird dieser geöffnet gilt (generell zur Sicherheit), dass man zumindest 15 Minuten lüften soll (möglichst viel vom Freien zuführen). Weiters sollte man NICHT ALLEINE einsteigen. Natürlich soll man die Pelletsanlage auch vorher abschalten um zu verhindern dass man eingequetscht wird.

Beachtet man diese Sicherheitshinweise, so sind Holzpellets (Holzbrennstoffe im Allgemeinen) nicht nur ein nachwachsender, sondern auch sicherer .

(nähere Infos zu Pellets)
(Pellets richtig lagern)
(Lüfterdeckel für Pelletslager)
Sicherheitskleber für Holzpellet Lagerraum
(eine Frage stellen)

Krippen selber machen im Advent 17. Dezember 2013

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Besinnliches Ruhe, Fingerfertigkeit und jede Menge Geduld sind gefragt, will man Maria, Josef und dem Jesukind ein neues Heim . Damit es auch sicher gelingt und alles stimmig wird, stehen die Kursleiter der Krippenbaukurse in mit Rat und Tat zur Seite.

Mit wenigen Pinselstrichen mutieren die mit Mörtl und Dispersion überzogenen rosaroten Würfel aus Weichfaserplatten zur alten Steinmauer und das Stück Lärchenrinde wird zum wilden Gebirgsmassiv. Jede der winzig kleinen Dachschindel wird händisch aus Fichtenholz gezimmert und das Stroh mittels Kaffeemühle auf die passende Größe geschnitten. Es soll ja schließlich nicht so aussehen, als würde das Jesukind auf einem Gitter aus goldgelben Stangen liegen. „Das richtige Verhältnis der Figuren zu allen anderen Details ist das Um und Auf beim Krippenbau.

Die Größe der Krippe ergibt sich also aus der Größe der Figuren“, nennt Tischler Werner Lueger die Grundregel des Krippenbaus. Gemeinsam mit seinen Kollegen Karl Wegerer und Johann Steiner steht er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Krippenbauworkshops beim besinnlichen zur Seite. „Bitte nicht! Gebastelt wird im Kindergarten, bei uns wird gebaut!“, korrigiert Alfred Pützfeld, der mit Gattin Eva Maria die Kurse organisiert, den laienhaften Zugang zu seiner Passion. Heißklebepistolen sind somit tabu, Laternen und Zäune aus dem Modellbaugeschäft kommen ihm in kein (Krippen-)Haus und eine riesige Portion Geduld verlangt er jeder Kursteilnehmerin bzw. jedem Kursteilnehmer ab. „Es wird viel geleimt, gemörtelt und gestrichen. Jedes Teil braucht Zeit zum Trocknen“, sagt er. Daran habe sich seit dem ersten Kurs, den sein Schwiegervater und Krippenbaumeister vor 16 Jahren initiiert habe, nichts geändert. Die Schritte von der Idee zur fertigen Krippe seien ebenfalls dieselben geblieben. „Als Erstes definiert jeder die Krippenart, die er bauen will: Gut 90 Prozent entscheiden sich für eine heimatliche, acht Prozent für eine Wurzel- und der Rest für eine orientalische Krippe. Dafür wird bei den Vorbesprechungen im Frühjahr in Büchern geschmökert bzw. beraten wir jene, die bereits klare Vorstellungen haben, inwiefern diese auch realisierbar sind“, erklärt Karl Wegerer, der ebenfalls Tischler ist. Auch auf Kleinigkeiten müsse da oft aufmerksam gemacht werden, ergänzt seine Schwägerin und Teilnehmerin Andrea Wegerer. „Was viele oft nicht bedenken: Ein Kreuz gehört natürlich nicht auf eine Krippe. Jesus liegt ja als Baby drinnen“, sagt sie.

Über den Sommer geht’s ans Sammeln von Moosen oder Rinden, damit diese bis zum Workshop trocknen können, und im Herbst steht dann jeweils am Donnerstag der Bauenden der langen Kurswochenenden der Spatenstich für die Krippe auf dem Programm – im übertragenen Sinn freilich, denn alles beginnt mit dem Zuschneiden der Spanplatte, auf der die Krippe stehen soll. Weiters bekommen die Weichfaserplatten die Formen der Hauswände oder Steinmauern, die sie letztlich darstellen. Alle Teile werden gemörtelt und über Nacht getrocknet. Freitag und Samstag wird gefeilt, geleimt, gepinselt und verkabelt. „Jede Krippe ist beleuchtet“, verrät der dritte Kursleiter im Bunde, Johann Steiner.

Gut 40 Stunden investiert jeder Teilnehmer in seine Krippe. „Die Arbeit hat was Meditatives, ist fast wie ein Virus: Wenn du einmal begonnen hast, magst nicht mehr aufhören“, kommentiert Andrea Wegerer die Arbeit. Weshalb es auch etliche Wiederholungstäter bzw. -täterinnen gebe, schmunzelt sie und outet sich selbst als eine solche. Besonders begabt, so fährt sie fort, müsse man für den Krippenbau nicht sein. „Unsere Profis garantieren, dass jeder mit einer tollen Krippe nach Hause geht.“

Die Rettenegger sind eine Interessengemeinschaft, die sich dem Krippenbau   verschrieben hat. Seit 1998 bieten das Ehepaar Pützfeld und ihre Kollegen pro Jahr drei Krippenbaukurse mit je acht Plätzen an. Die Kosten für die Teilnahme richten sich nach dem Materialverbrauch, liegen aber meist um die 100 Euro. Die Krippen, die heuer gebaut wurden, sind bei der Krippenausstellung im Rettenegger Dorfstadl am 7. und 8. Dezember zu sehen. Anmeldung zu den Krippenbaukursen 2014: Familie Pützfeld, Tel. 0660/54 58 954

 

Text von Corporate Media Service GmbH, Unternehmensmagazin “Kraft am Land”, Ausgabe Winter 2013

Foto: Joachim Otter

 

So vermeiden Sie Feinanteil bei Pellets 16. Dezember 2013

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Moderne stehen den Ölkesseln im um nichts nach. Damit dies auch über lange Zeit so bleibt ist es wichtig dass man beim Pelletskauf auf möglichst hohe achtet und auch die baulichen entsprechend setzt.

Definition :
Unter Feinanteil versteht man von , welche durch ein Sieb von 3,15mm Durchmesser fallen. Pelletsware in welche ENplus zertifiziert ist, darf  ab der letzten Ladestelle im Silopumpwagen max. 1% Feinanteil haben.

Gründe für Feinanteil
Hoher Feinanteil kann während der Pelletslieferung (beim Einblasen) oder beim Austrag zum Heizkessel entstehen.

Vermeidung von Feinanteil
Um hohen Feinanteil zu vermeiden, empfehlen wir folgende Maßnahmen

Die Qualität des Pelletskessels sollte so hoch sein, dass gelegentlich höherer Feinanteil toleriert wird. Ebenso ist die Produktqualität der Pellets sehr wichtig, deshalb sollte immer auf die ENplus-Zertifizierung geachtet werden.

Mit Genol Holzpellets sind Sie und Ihre Kunden auf der sicheren Seite, denn diese Premiumware mit dem ENplus-Siegel garantiert gleichbleibende, höchste Qualität.

 

Weitere Infos zum Thema:
http://www.landring.at/heizen/pellets/optimale-lagerung-und-anlieferung/
http://www.landring.at/heizen/pellets/sicherheitsvorschriften-pellet-lagerraum/
http://www.landring.at/heizen/pellets/genol-pellets-qualitaetszertifikat/

(Eine Frage stellen)

Der warme Mantel fürs Eigenheim – Zellulose Dämmung ist im Trend! 12. Dezember 2013

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Die richtige für sein Haus zu finden, ist nicht immer leicht. Familie Binder hat sich für die optimale Dachstuhldämmung mit entschieden.

In unserem Graben ist es kalt, wir haben nicht selten Minustemperaturen über 20 Grad. Früher mussten wir schon in der Übergangszeit viel heizen“, erzählt Franz Binder, der mit seiner Frau und seinen Eltern das Zweifamilienhaus in Hohenau bei Passail bewohnt. Familie Binder hat alle Fenster ihres 1975 gebauten Hauses bereits erneuert und die Fassadendämmung mit Steinwolle ist ebenfalls abgeschlossen.

Wir treffen den Bauherrn nun bei der Dachstuhldämmung an, für die Zellulose eingeblasen wird. Mit der Frage, welches Dämmmaterial verwendet werden sollte, hielt sich Franz Binder nicht lange auf. Sicher gebe es billigere Varianten sowie auch andere natürliche Alternativen, räumt Binder ein. „Für die Dämmung wollte ich ganz einfach etwas Atmungsaktives und keinen Müll“, erklärt der Hausherr knapp seine rasche Entscheidung für Zellulose im .

Seine Hackschnitzelheizung, die mit eigenem Holz betrieben wird, bleibe nun dank der neuen Fenstern und der Fassadendämmung außerhalb der Heizperiode still, erzählt der Hausherr zufrieden, während er draußen bei der letzten Wärmesanierungsmaßnahme fleißig mit anpackt: Binder schneidet die mit stark gepresster Zellulose gefüllten Säcke auf und füllt das Material in den roten Kessel – die Einblasmaschine – zum Auflockern. Von dort werden die Flocken über einen dicken Schlauch in den Spitzdachboden hinaufgeblasen, wo Helmut Spreitzhofer die Zellulose fachgerecht einbringt. Mit einer Fernbedienung steuert Spreitzhofer genau die Menge, die er für seine Arbeitsschritte benötigt, um den Dachstuhl mit dem Material anzufüllen. Während die  Zelluloseflocken beim Einblasen leise rascheln, erklärt uns der Fachmann, worauf es bei der Zellulosedämmung ankommt. „Ein Topprodukt!“, schickt er voller Überzeugung voraus. Zellulose ist ökologisch einwandfrei und besteht aus Recyclingpapier und Borsalz als Flammschutz. „Zellulose macht ein super Wohnklima – sie nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie aber auch wieder ab“, so der Profi weiter. Seit den 90er Jahren wird es („damals noch händisch“) bereits für Dämmung verwendet und Spreitzhofer selbst sorgt seit vielen Jahren dafür, dass das Material wirklich lückenlos jede Ecke ausfüllt – „dafür braucht es viel Erfahrung, eine optimale Dämmung muss gewährleistet sein“. Dafür brauche es 55 Kilogramm pro Kubikmeter, weiß Spreitzhofer. Die Flocken werden beim Einblasen in den Dachstuhl nicht nur sorgfältig verteilt, sondern dort auch wieder gut komprimiert. Eine Tatsache, die übrigens auch einen ausgezeichneten Schallschutz garantiert.

Die großartigen Dämmeigenschaften der Zellulose können sich übrigens auch im Sommer sehen lassen: „Zellulose gibt erst nach elf Stunden Sonneneinstrahlung die Wärme an den Raum weiter“, erklärt Spreitzhofer. Außerdem wird es völlig verschnittlos und vor allem unvergleichlich schnell verarbeitet: „In nur sieben Stunden ist der gesamte Dachstuhl dieses riesigen Bauernhauses hier fertig“, stellt er mit Ausblick auf seinen nahen Feierabend zufrieden fest.

Starker Kern mit weicher Schale – vom Kürbis zum Kernöl … 23. Oktober 2013

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Warum die Kerne des „Rustikal“ hüllenlos sind und wie viel davon in einem Liter stecken, weiß Johannes aus Markt .

Durchschnittlich zweieinhalb Kilo Kürbiskerne braucht man für einen Liter Kernöl“, verrät Johannes Oberer, Kürbis- und Paradeisbauer in Markt Hartmannsdorf. Durchschnittlich wohlgemerkt, denn je nachdem, wie gehaltvoll die Kerne sind, kommt man mit weniger aus oder muss mehr davon für dasselbe Ergebnis pressen. „Von 2,10 bis 2,80 Kilo“, beziffert der Landwirt die Spannbreite während er sein schwarzes Gold abfüllt. Goldig ist es im wahrsten Sinne des Wortes, denn Oberer wurde 2013 von der Landwirtschaftskammer Steiermark für sein Produkt prämiert. Daher ziert jede Ober’sche Kürbiskernölflasche eine .

„Das freut uns sehr, obwohl wir freilich nicht deshalb produzieren. Es geht uns um die des Öls“, sagt Oberer, der seit 1987 Kürbisse anbaut. Nur einfach sei die Produktion leider nicht. „Im Grunde ist’s a Lotterieg’spü“, formuliert er es salopp und spricht damit die Witterungsabhängigkeit und die Befruchtung der Pflanzen an. „Man könnte dafür zwar Hummeln kaufen, aber letztlich ist man doch Zuschauer und hofft, dass die Tiere perfektes Blütenwetter haben“, sagt er. „Und ist’s während der Blütezeit (Mitte Juni) sehr feucht, kann’s passieren, dass die Früchte später von innen heraus faulen.“

In Hinblick auf einen anderen Widersacher des Kürbisses, den Gelbmosaikvirus, hat Oberer einen handfesten, sozusagen „rustikalen“ Trumpf im Ärmel. Seit einigen Jahren baut er nämlich die gleichnamige Kürbissorte an. „Beim Rustikal GL hat man Zucchini eingekreuzt. Er ist virusresistenter als der Gleisdorfer Kürbis, den wir davor hatten“, so der Bauer. Zudem ranke der Rustikal nicht so stark, könne daher enger gepflanzt werden und der Ertrag sei höher. Auch für Laien auffällig ist, dass die Kerne des Ölkürbisses hüllenlos sind. „Beschalte Kürbisse müssten vorher geschält werden“, erklärt Oberer und umreißt kurz den Erntevorgang. „Es werden nur die Kerne eingebracht, der Rest, d. h. Hülle und Fruchtfleisch, bleibt auf dem Acker liegen. Die Kerne werden gewaschen, getrocknet und an die Mühle geliefert.“ Als grünes Gold kehren sie zurück an den Hof. Die Flaschenabfüllung ist Familiensache.

Gemäß seiner Klassifizierung als kommt der Rustikal an sich nicht als Speisegemüse zum Einsatz. Bei den Oberers kann’s aber durchaus sein, dass er mit Erdäpfeln und Paradeisern im Eintopf landet. „Das schmeckt echt super“, verrät der Bauer.

Kürbisrezepte gibt’s im Kochbuch von Erika Seidl: http://www.buecherquelle.at/Buchshop/Kueche-Garten/Kochbuch/Lust-auf-Kuerbis::2752.html