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Kohle glüht am längsten! 25. Januar 2012

Veröffentlicht von Landring in : Heizen , trackback

Braun-Briketts, und sind mit ihrer Energiedichte Spitze unter den festen Brennstoffen. Der Heizwert liegt bei 4,8 kWh/kg bei Braunkohlebriketts und geht bis 7,7 kWh/kg bei Steinkohle. Sie sparen sich dadurch wertvollen Lagerraum in Ihrem Keller.

Schüttgewichte

Koks 550 bis 590kg/m³
Steinkohle 760kg/m³
Braunkohlebriketts 720kg/m³

Kohleprodukte sind pflanzliche Umwandlungsprozesse aus früheren Erdzeitaltern und haben sich über den Zeitraum von Millionen von Jahren tief in der Erde gebildet. Somit ist Kohle im Grunde genommen auch „schwarze Sonnenenergie“ , da ja letztendlich alle Pflanzen zum Wachstum die Kraft der Sonne (= Licht) nutzen. Beim so genannten „Inkohlungsprozess“ wurden die abgestorbenen Pflanzensubstanzen von der Luft abgeschlossen und mit Kohlenstoff angereichert. Dabei sorgen die organischen Bestandteile der Kohle für angenehme und wohlige , die mineralischen Stoffe werden zu Asche.

Die Kohlevorkommen reichen um Hunderte von Jahren länger als die Erdöl- und Erdgasreserven! Die wichtigsten Kohleförderzentren liegen in China, USA, Russland, Indien, Südafrika, Australien, Polen, Deutschland, Tschechien, Slowakei und Frankreich.

Unsere Kohlen entsprechen den strengen Vorschriften der österreichischen Luftreinhaltebestimmungen.

Gerne liefern wir Ihren Kohlenvorrat auch direkt zu Ihnen nach Hause! Für alle Selbstabholer haben wir 2 Lager ( Strallegg und Unterfladnitz).

Richtig Heizen

Rote Glut – das ist gut! Die ideale Verbrennung von Kohle spielt sich knapp oberhalb der Zündtemperatur ab. Sie sehen das an der Glut, die im besten Fall rot bis dunkelrot gefärbt ist. Bei Temperaturen um rund 1.200°C ist die Kohle rot glühend bis weiß. Grellweiß wird sie bei etwa 1.500°C. Dann ist es höchste Zeit, die Luftzuführung zu drosseln. Denn zu hohe Temperaturen können zu Schlackenbildung führen. Kohle glüht eben dann am längsten, wenn die Luftzufuhr richtig eingestellt wird!

Optimale Luftzufuhr: Ideal wäre eine möglichst vollständige Verbrennung der im Brennstoff enthaltenen Energie bzw. bei der Verbrennung sich bildenden Rauchgase. Deshalb ist die richtige Zufuhr der Verbrennungsluft sehr wichtig! Denn bei Luftmangel entstehen das für Menschen und Tier giftige Kohlenmonoxid und Umwelt belastende Kohlenwasserstoffe. Ist die Luftzuführung jedoch zu groß, werden die Wärmeverluste durch Bildung von zu vielen Abgasen unnötig erhöht.

Die Anheizphase:

  1.  Befreien Sie den Rost von Asche und entleeren Sie die Aschelade.
  2. Verteilen Sie auf dem Rost zerknülltes Papier. Darüber legen Sie dünnes Unterzündholz, je nach Kohleart auch größere Holzstücke.
  3. Danach eine dünne Schicht von Kohle, Koks oder Briketts locker darüber legen.
  4. Das Papier anzünden.
  5. Aschentür angelehnt lassen und warten, bis die Kohlenstücke angebrannt sind, dann schließen.
    Wichtig: Aschentür nur beim Anheizen und nie unbeaufsichtigt offen lassen!
  6. Kohlenstücke nachlegen, bis der ganze Rost damit bedeckt ist.
  7. Ist ausreichend Glut entstanden, nach und nach Kohle aufschichten.

Dabei gilt: Bei Verwendung von Kohle oder Braunkohlen-Briketts die Heizzentrale nur zu 2/3 befüllen, da auch noch Platz zur optimalen Verbrennung benötigt wird (lange Flamme). Bei Verbrennung mit kurzer Flamme (Koks ), kann der Feuerraum bis zur Fülltüre befüllt werden.

Achtung: Kohle oder Koks nie zu früh auflegen! Denn bildet sich zu viel Glut, bedeutet dies eine zu große Entgasung und somit entsteht eine unvollkommene Verbrennung. Luftzufuhr beim Auflegen der Kohle keineswegs drosseln!

Die Heizphase:

  1. Die Heizzentrale spendet nun lang anhaltende und behagliche Wärme.
  2. Brennstoff erst dann wieder nachlegen, wenn die Kohle zur Glut geworden ist. Davor durch Rütteln oder mittels Schürhaken möglichst viel Asche entfernen.
    Hinweis: Ofen oder Heizzentrale nie überhitzen! Glühende Teile wie z.B. eine Kochplatte können dadurch Schaden erleiden.
  3. Gegen Schlackenbildung öfter die Asche entfernen.
    Tipp: Um den Rost zu schonen, Aschenlade während der Heizperiode regelmäßig entleeren.
  4. Wird keine Wärme mehr benötigt, Feuer- und Aschentür gut schließen, damit auch die letzten Kohlenreste verbrennen.
    Wichtig: Die kalte Asche vor dem nächsten Einheizen unbedingt entfernen.

Briketts

Briketts aus Braunkohle sind ideal zur Dauerbeheizung, als Gluthalter oder zur Unterstützung einer Zentralheizung bestens geeignet, versorgungssicher und preisstabil.

Koks

Der hochwertige Hausbrandkoks wird aus besonders aufbereiteter Steinkohle bei Temperaturen um 1.200 Grad C hergestellt. Guter Koks ist silbergrau bis silbrig. Ein gutes Zeichen für hohe Qualitätsgüte ist glockenheller Klang, wenn Koks zu Boden fällt.

Polnische Steinkohle

Polnische Steinkohle zeichnet sich durch eine sehr gute Zündfähigkeit, geringen Schwefel- und Aschegehalt sowie hohe Heizleistung und gute Abbrandeigenschaften aus.

Wir führen Steinkohle Nuss 1 (40-80mm) und Steinkohle Würfel (63-200mm)

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