Getreidemarkt: Internationale Märkte holen wieder auf 25. Januar 2012
Veröffentlicht von Landring in : Landwirtschaft , trackback
Die internationalen Warenterminbörsen erholten sich von dem durch den Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zu den globalen Versorgungsbilanzen und den US-Weizenanbauflächen für 2012 ausgelösten Kursknick allmählich wieder
An der Pariser Euronext erklomm der europäische Weizenfutures zu Wochenbeginn wieder die Marke von 200 Euro pro t. Die Märkte werfen neben der allgemeinen Wirtschaftsstimmung ein besonderes Augenmerk auf das Wetter in Südamerika, wo zuletzt Trockenheit die aktuellen Mais- und Sojaernten bedrohte.
In Österreich plätschern die Neuumsätze mit Getreide, Mais und Ölsaaten am österreichischen Kassamarkt plätschern weiterhin unspektakulär und unaufgeregt dahin. Den internationalen Kursknick macht der heimische Markt nur mit einer leichten Abschwächung der Preise für Weizen und Raps mit.
Im Handel heißt es dazu, man sehe die wilden Ausschläge an den Terminbörsen relativ skeptisch, weil sie oft rationaler Grundlagen entbehrten und der aus einer Rekordernte 2011 überreichlich versorgte heimische Kassamarkt auch wenig Preispotenzial nach oben erahnen lasse. Dennoch hielten sich die Preise aber überraschend stabil, weswegen, wie es ein Experte aus der agrarischen Interessenvertretung formuliert, man eigentlich nur darüber jammern könne, dass es nichts zu jammern gebe.
Weizen und Raps leicht im Minus
Die Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte nahm demnach am Mittwoch voriger Woche die Notierungen von Qualitäts- und Mahlweizen leicht auf 204 beziehungsweise 183,50 Euro sowie jene von Raps auf 430 Euro pro t zurück.
Das Geschäft mit dem in der heurigen Saison nur sporadisch gehandelten Premiumweizen sowie mit Mahlroggen und Industriemais legte wieder einmal eine schöpferische Pause ein, sodass ihre Notierungen vom Wiener Kursblatt verschwanden.
Quelle: Christian Posekany, AIZ
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