Die Fassade erfüllt konstruktive, bauphysikalische und architetonische Funktionen. Sie dient als Wetter-, Schall- und Brandschutz sowie für die Wärmedämmung. Dabei bilden alle ihre Bauteile - Mauerwerk, Putze und Anstriche - eine Einheit.
Die Fassade gibt Spielraum für Gestaltung.
Innerhalb dieses Gesamtaufbaus spielt vor allem der Putz eine maßgebliche Rolle. Er verhindert, dass das Mauerwerk durchfeuchtet wird. Das erhält die Wärmedämmfähigkeit und unterbindet die Zerstörung durch Frost. Der Putz muss elastisch genug sein, um Spannungen durch extreme Temperaturwechsel ohne Rissbildung oder Abblätterung ausgleichen zu können. Durch die Fassade können die Wohnräume an Behaglichkeit gewinnen und Heizkosten reduziert werden. Mit dem steigenden Bedürfnis nach Energieeinsparungen und Umweltentlastung sind Fassaden-Dämmsysteme zu zentralen Anliegen der modernen Fassadentechnik geworden.
Wärmedämmung: Im Rahmen des Wärmedämm-Verbundsystems werden Dämmstoffplatten auf eine Wand geklebt. Darauf erfolgt einer ganz dünner Oberflächenverputz. Zur Auswahl stehen Systeme auf Kork-, Mineral-, Steinwolle- oder EPS-Basis.
Quick Facts
• Dämmung aus Kork ist sowohl in Plattenform wie auch als Granulat verfügbar
• Reines Naturprodukt (keine chemischen Bindemittel)
• Gute Wärmedämmwerte und hoher Schallschutz
• Feuchtigkeitsunempfindlich und hoch belastbar
• Äußerst resistent gegen Schädlinge und Alterung
• Nachwachsender Rohstoff
• Feuerfest, leicht zu bearbeiten
• Für Stein- und Betonkonstruktionen besonders ideal geeignet
• Unverrotbar und günstig im Preis
Mineraldämmplatten sind. Ihre exzellenten Dämmeigenschaften resultieren aus der ausgeprägten Mikro-Porosität – durch Milliarden kleiner Luftporen!
Hinter dem Kürzel EPS verbirgt sich die Bezeichnung "Expandiertes Polystyrol".
Schritt 1:
Klebespachtel laut Packungsangabe anrühren, Klebespachtel mit einer Maurerkelle auf die Dämmplatten auftragen, die Dämmplatten an die Wand drücken. Bei leicht unebenen Untergründen gleicht man die Unebenheiten durch 4 cm breite Randwülste und mind. drei Klebepunkte aus, sodass mind. 40% Deckung gegeben ist.
Schritt 2:
Auf die Dämmplatten eine ca. 3 mm dicke Schicht Klebespachtel auftragen und mit einer 10 x 10 Zahnkelle durchkämmen.

Schritt 3 & 4:
Das Armierungsgewebe in senkrechten Bahnen in den Kleber faltenfrei eindrücken, sodass das Gewebe nicht mehr sichtbar ist. Gut austrocknen lassen.
Schritt 5:
Auf trockenen Untergrund Putzgrund als Voranstrich auf Spachtelung auftragen. Rollen, streichen oder spritzen. 24 Std. anziehen lassen.
Schritt 6:
Silikat-, Kunstharz- oder Silikonharz- Putz als Endbeschichtung auftragen und mit einer rostfreien Stahl- oder Kunststoffglättkelle im nassen Zustand zureiben.








